Archäologie in Berlin und Brandenburg 2016



26,50 €

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Artikel-Nr.: SW10006




Produktbeschreibung

Archäologie in Berlin und Brandenburg 2016

Darmstadt 2018

hrsg. von der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e. V.

in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum

und dem Landesdenkmalamt Berlin, in Kommission beim Konrad Theiss Verlag

144 Seiten mit 153 fast ausschließlich farbigen Abbildungen

Gebunden. 26,50 €.

Tote „zum Sprechen zu bringen“ ist nicht nur Anliegen der Forensiker. Auch die archäologische Forschung sieht sich Überresten von Menschen gegenüber und bezieht daraus vielfältige Erkenntnisse. Überliefern doch die Gräber und Friedhöfe viele Informationen zu den Lebensumständen der Bestatteten: Das vom Anthropologen ausgewertete Skelettmaterial gibt Hinweise auf Alter, Geschlecht, Körpermaße, Ernährungsgewohnheiten und Krankheitsbelastungen, bei erhaltener DNA auch auf Verwandtschaftsbeziehungen. Art und Weise der Bestattung, Grabform und Beigaben geben uns Einblicke in die Jenseitsvorstellungen der Lebenden.

Der Jahresband „Archäologie in Berlin und Brandenburg 2016“ enthält etliche Beiträge zu Gräbern und Friedhöfen – darunter der bei Groß Fredenwalde  aufgedeckte älteste Bestattungsplatz Brandenburgs überhaupt,  der mittelsteinzeitlich datiert. Über jungsteinzeitliche Gräber bei Beiersdorf und Nedlitz, bronzezeitliche Brandbestattungen in Potsdam, Brandenburg und bei Groß Gastrose führt die Begegnung mit unseren Vorfahren bis hin zu Berliner Friedhöfen des 18. und 19. Jahrhunderts und schließlich zu menschlichen Überresten, die mit den Aktivitäten des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik in Berlin-Dahlem in Verbindung stehen.

Weitere Highlights des archäologischen Arbeitsjahres 2016 in Berlin und Brandenburg sind der spätmittelalterliche Münzschatz von Altlandsberg, hölzerne Straßenbeläge des Mittelalters in Dahme, die baulichen Reste der Reformsynagoge in Berlin-Mitte sowie der Nachbau eines slawischen Einbaums von Ziesar auf dem Gelände des Archäologischen Landesmuseums in Brandenburg an der Havel.



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